Stereogramme

Inhalt:

Eigene Stereogramme:

 


zystwm.jpg (128k)
Mein Kollege und ich, ein Zylinder und ein Zauberstab im Bild.
Eines meiner ersten Stereogramme und auch eines meiner besten!! Alles selbst gemacht!

ingrid.jpg (240k)
Mein Bruder und ich, ein Molekül und ein Atom versteckt.
Für meine Tante erstellt. Auch nicht schlecht. Einzelheiten, daher so gross.

xmas.jpg (154k)
Das versteckte Bild sei an dieser Stelle nicht verraten.
Dieses Bild wurde zu ner Weihnachtskarte verarbeitet.

herz.jpg (191k)
Zwei Ringe ineinander ( wirkt gut, da es sehr einfache Figuren sind ).
Eigentlich ist das Bild noch nicht fertig. Um die Lebkuchenherzen gehört noch ein Verkaufsstand. Falls jemand so ein Foto hat, welches gut verwendbar ist, so bitte ich ihn, das Bild mit ner mail zu mir zu schicken.

chris2.jpg (71k)
Pistole auf einen Totenkopf gerichtet.
Bei diesem Bild kann man leider ein falsches Bild erhalten. Ist das der Fall, so muss man "tiefer" in das Bild schauen - es lohnt sich!

usastra.jpg (91k)
Auf dem Platz steht ein Porsche.
Ein Bild, bei dem man das Stereogramm nicht sofort ansieht.

 

 


sisbench.jpg (85k)
Dies ist IMHO das BESTE Stereogramm, welches ich kenne. Man muss aber sehr genau und überaus scharf sehen, um mitzukriegen, dass der Mann AUF der Bank sitzt und nicht dahinter steht!
Auf dieses Bild bin ich zufällig beim durchstöbern des Internets gestossen.
Es scheint von einer Firma AGK zu stammen - ich habe mich nicht weiter umgehört!

eleph.jpg (42k)
3 Elephanten und Palmen. Vorder- und Hintergrund sind genial aufeinander abgestimmt.
Dies ist ein Beispiel von Microsoft Scenes (Stereograms). Die Bilder sind vom Feinsten und unbedingt empfehlenswert. Textur und Tiefenbild passen zueinander.

 

Das 3dimensionale Sehen entsteht vereinfacht gesagt dadurch, dass die beiden Augen zwei voneinander geringfügig unterschiedliche Bilder zum Hirn leiten, welches daraus 3dimensionale Bilder "berechnet".
Bei 3D Fotografien muss man die Bilder voneinander getrennt betrachten, wozu es spezielle Geräte gibt oder man betrachtet sie mit der Schielmethode (siehe Techniken).

Mit Stereogrammen (RDS, SIRDS, SIS), hat man es mittels Computer geschafft, die zwei Bilder in einem einzigen Bild unterzubringen (wie auch schon bei Rot-Grün-Bildern), kann die 3D Objekte aber ohne zusätzliche Hilfsmittel sehen - was meiner Meinung nach ziemlich beeindruckend ist.

Eine ganz besondere Art Stereogramme sind Naturstereogramme. Ein Bild wirkt wie eine Fotographie. Ein Stück Natur. Doch bei stereografischem Betrachten erkennt man ein 3dimensionales Bild/Figuren (Sie Beispiel links, in welchem sich in den Baumkronen Vögel tummeln).
Es ist ziemlich schwer, die Bilder echt wirken zu lassen. Eines meiner Lieblingsbilder ist SISBENCH.JPG, die Bank mit dem Mann drauf und dem Hund davor (in der Sektion "tolle Stereogramme" zu finden).
Im Buch "Das magische Puzzle" ist noch ne interessante Technik beschrieben, wie man zwei verschiedene Stereogramme in einem Bild unterbringen kann. Auch die sogenannten Geisterbilder, die auftauchen, obwohl sie nicht da sein sollten und bei genauem hinsehen auch verschwinden, werden besprochen.


Die Entwicklung dreidimensionaler Abb. begann im Jahre 1838. Sir Charles Wheatstone zeichnete einfache Diagramme auf Papier und zeigte sie mittels einer grossen Vorrichtung, die aus Spiegeln und verschiebbaren Platten bestand.Durch zwei verschiedene Diagramme wurde der leichte perspektivische Unterschied nachgeahmt, den unser linkes und rechtes Auge beim Betrachten eines bestimmten Objekts wahrnimmt. Schaute ein Betrachter in Wheatstones Vorrichtung auf die zwei Diagramme, wurden die beiden Zeichnungen mit Hilfe der Spiegel so weit verschoben, bis sie miteinander verschmolzen, wodurch eine dreidimensionale Wirkung erzielt wurde.
Diese Entdeckung war eine kleine Sensation in der wissenschaftlichen Welt, wurde aber weithin nur als interessante Novität betrachtet - bis einige Jahre später die Fotografie erfunden wurde. Schnell erkannten die ersten Pioniere, dass die 3D Fotografie die Möglichkeit bot, ihren Aufnahmen eine besonders realistische Dimension zu verleihen.

RDS von B.JulezDie Ursprünge der Stereogramme liegen in der Arbeit von Bela Julesz während der späten 50er und 60er Hahre. In seinem Buch "The Foundations of Cyclopean Perception" erwähnte er zum ersten Mal sein Konzept von den am Computer erzeugten Zufallspunkt-Raumbildern (RDS : Random Dot Stereogram). Um die Bilder entwerfen zu können, wurde in einem ersten Schritt ein Quadrat mit schwarzen oder weissen Zufallspunkten gefüllt. Um das "Gegenstück" dieses Bildes zu schaffen, stützte Julesz sich auf das erste Bild, wobei nunmehr jedoch eine Gruppe von Zufallspunkten innerhalb des Quadrats nach rechts oder links verschonben wurde. Wenn sich aufgrund dieser Verschiebung ein Leerraum ergab, füllte Julesz ihn mit zusätzlichen Zufallspunkten (siehe Bild)
Chris Tyler entwickelte er eine computerunterstützte Methode, die er in Fachzeitschriften veröffentlichte. Daraus ist dann die Einzelbild-Stereogramm Technik (SIS : Single Image Stereogram) entwickelt worden.
Die Techniken haben sich dann im Laufe der Jahre immer weiter entwickelt. Das Ergebnis ist heutzutage in einer vielzahl von Büchern zu bewundern.

Quellen : Das magische Puzzle, Stereogram : siehe Bücher

Die Paralleltechnik ist bei den meisten Büchern anzuwenden (auch bei meinen selbstgenerierten Bildern).

Man hält sich das Bild nahe an die Nase und entspannt die Augen (zwangsweise). Dann führt man die Hand langsam vom Gesicht weg und versucht die Augen weiterhin entspannt zu lassen. Auf keinen Fall soll man auf das Bild fokussieren. Normalerweise erkennt man das Bild dann bei einem Abstand von ca. 20 - 30 cm.
Sind auf oder über dem Bild Punkte zu sehen, so soll man versuchen die 4 Punkte auf 3 zu reduzieren. D.h. wenn man nahe am Bild ist, so sieht man 4 (statt 2) Punkte. Entfernt man sich langsam vom Bild, so wandern die beiden mittleren Punkte aufeinander zu, bis sie sich decken. Dann kann man sich des Augenschmauses (je nach Bild) ergötzen.

Am Monitor kann man sich auch auf sein Spiegelbild konzentrieren. Das sollte auch klappen.

Die Schieltechnik wird in selteneren Fällen eingesetzt. Vorteilhaft ist sie, wenn der Wiederholungsabstand sehr weit auseinander liegt. Dies ist z.B. bei separaten Bildern (3D Foto) der Fall. Wendet man die Technik auf normale Stereogramme an, so sollte man bedenken, dass sich die Tiefenwirkung umkehrt. Was aussen war ist innen, was innen war ist aussen!
Es spielt bei gewölbten Flächen keine Rolle (sieht einfach anders aus), kann aber bei Objekten zur Unkenntlichkeit führen.

Man schielt, bis sich die Bilder decken, ähnlich wie bei der Paralleltechnik.

 

In diesem Abschnitt möchte ich noch ein paar Bücher dieses Thema betreffend besprechen. Im Zuge des Erfolges von "Magic Eye" sind nämlich eine ganze Menge qualitativ schlechter Bücher auf den Markt geworfen worden, um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Um diesem vorzubeugen stelle ich hier eine kleine Sammlung von Büchern vor, die es Wert sind einen kleinen Blick zu riskieren:

PEP ART

Meiner Meinung nach das beste Buch, das ich kenne. Die Vorder- und die Hintergrundbilder passen zueinander und auch der Spassfaktor wurde nicht vergessen. Die Bilder überzeugen ausserdem durch eine hervorragende Qualität.
Dieses Buch ist also unbedingt zu empfehlen.
erhältlich bei: Südwest Verlag GmbH & Co, München
ISBN: 3-517-01632-2

 

Magic Eye

Magic Eye I & II Der erste Teil war schuld am Erfolg der Stereogramme. Die Magic Eye Reihe ist die weltweit erfolgreichste Stereogrammsammlung. Die Bilder sind auch recht interessant anzusehen.
Empfehlenswert.
Magic Eye III Ein ziemlich schlechter Versuch, an die Reihe anzuknüpfen. Die Bilder sind teilweise unansehnlich und total uninteressant.
Finger weg.
erhältlich bei:N.E. Thing Enterprises
ISBN: 2-907445-46-4 (Teil 1 französisch)
ISBN: 0-7181-3848-1 (Teil 2 englisch)
Sorry, weiss ned von Teil 3

 

Stereogram/Stereovision

Ein sehr schönes Buch, welches -gut illustriert- die Geschichte der Stereogramme erklärt. Von einfachen bis komplizierten Stereogrammen ist alles dabei. Es beinhaltet ein paar sehr schöne Bilder.
Es behandelt Cross Eyed und die Parallel Technik.
Empfehlenswert.
erhältlich bei: Shogakukan Inc. , Tokyo
ISBN: 0-929279-85-9 (englisch)
In diesem Buch geht es vor allem um Naturstereogramme (Bilder, die auf den ersten Blick aussehen wie Fotos von der Natur - reizvollste Variante für Stereogramme finde ich), Zufallsbilder (normale Fotos aus dem Alltag, die 3D Informationen enthalten), und kunstvoll gestaltete Bilder.
Auch hier kommen beide Techniken vor. Die Stereogramme sind sehr schön gestaltet und die 3D-Bilder sehenswert. Nachfolger von Stereogram.
Sehr empfehlenswert.
erhältlich bei: Shogakukan Inc. , Tokyo (Original)
arsEdition AG , Zug (deutsche Ausgabe)
ISBN: 3-7607-1130-8

 

Das magische Puzzle

3 dimensionale Puzzles müssen gelöst werden. Mit Hilfe von Stereogrammen wird die 3.Dimension dargestellt. Man selber muss dann Knoten entknoten, oder z.B. zwei Gegenstände, die genau aufeinanderpassen finden.
Der Spassfaktor ist hoch und die Rätsel teilweise knifflig. Einziges Manko: man hat die Rätsel schnell gelöst.
Ich habe leider noch kein ähnliches Buch gefunden - diesbezügliche Korrekturen nehme ich sehr gerne entgegen.
Im Buch wird die Geschichte kurz behandelt und auf ganz spezielle Eigenschaften von Stereogrammen hingewiesen (Geisterbilder, Multidirektionale Stereogramme).
Sehr empfehlenswert.
erhältlich bei: Bastei Verlag , Bergisch Gladbach
ISBN: 3-404-71600-0

 

Phantastische Bilder

In diesem Buch hat es eine grosse Anzahl von gutgemachten Bildern, davon vier Naturstereogramme. Insgesamt sind die Bilder nicht herrausragend, aber eben doch schön.
Aufgrund des sehr geringen Preises ist dieses Buch sehr empfehlenswert (falls der Preis immer noch die meisten anderen Bücher schlägt).
Aber auch sonst kann ich es empfehlen.
erhältlich bei: Südwest Verlag GmbH & Co, München
ISBN: 3-517-01579-2

 

3D - Die Dritte Dimension

Von mittelmässigen bis wirklich gelungenen Stereogrammen findet man alles in diesem Buch. Es überzeugt vor allem durch die Vielzahl der Bilder. 5 verschiedene Künstler präsentieren je eine Serie ihrer Werke. Besonders gelungen finde ich ein paar Bilder von Bohdan Petyhyrycz (keine Schreibfehler!!), bei denen das Hintergrundbild mit der Textur übereinstimmt (so, dass z.B das Gesicht, welches auf der Textur zu sehen ist, genau mit dem Gesicht des Hintergrundbildes zusammenfällt.
Zudem ist das Buch auch noch sehr günstig und somit unbedingt empfehlenswert.
erhältlich bei: ars edition (?)
ISBN: 3-7607-1127-8

Weitere folgen !!!


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